Der Einbau erfolgt einlagig mit einer Mindestschichtstärke von 7 cm. Dabei wird ein Wassergehalt im Trisoplastmischgut eingestellt, der mit 4% bis 10% deutlich auf dem trockenem Ast der Proctorkurve von Trisoplast liegt.
Dieses erdfeuchte Trisoplastgemisch, hergestellt in einer geeigneten Mischanlage, lässt sich zum Beispiel mittels Bagger einfach verteilen. Die Verdichtung erfolgt mit einer kleinen Glattmantelwalze, einer Anhängerwalze oder mittels Rüttelplatte.
Das Trisoplast-Mischgut wird mit einem Bagger (vorzugsweise einem Langarmbagger mit einer etwa 3 Meterbreiten Schaufel) in Bahnen auf einer Breite von 5 m bis 7 m, max. 10 m verteilt. Bei einem mit Kunststoffdichtungsbahn kombinierten Einbau kann die Einbaubreite an die Breite der Geomembran angepasst werden. Eine am Rand platzierte Lehre wird als Höhenmaß für die Dicke der unverdichteten Schicht verwendet. Zusätzlich wird die unverdichtete Schichtstärke regelmäßig während des Einbaus mittels einer Sonde oder Schaufel mit Höhenmarkierung gemessen, indem diese in die unverdichtete Schicht gestochen wird.
Die Verdichtung erfolgt mittels einer leichten Glattmantelwalze (etwa 2 bis 5 Tonnen schwer, je nach Verfügbarkeit und Stabilität des Untergrundes), mittels einer größeren Rüttelplatte oder einer Anhängewalze, die von einem Bagger gezogen wird (hauptsächlich eingesetzt in Bereichen mit niedriger Untergrundstabilität und an sehr steilen Böschungen). Schwer zugängliche Bereiche können mit kleinen Rüttelplatten oder Handgeräten verdichtet werden. Der gesamte Ablauf des Einbaus, von der Kontrolle der Rohmaterialien, der Herstellung des Mischgutes bis hin zum Einbau sowie der Qualitätssicherung der fertig gestellten Schicht wird sorgfältig anhand des Trisoplast Handbuches überwacht.